Donnerstag, 28. Februar 2013

Das schwarze Loch, sch....Wettervorhersage und das Wunder der technik!


 Es ist echt wie verhext - eine Woche lang haben wir in Wettervorhersagen für das Riesengebirge geschaut. Es waren mehrere - von den üblichen deutschen bis zu einer norwegischen, die uns unser Experte Vlastik Kostkan empfohlen hat und die bisher auch sehr präzise war. Und alle, wirklich alle hatten zunächst für Dienstag bis Freitag Sonne vorhergesagt. Das änderte sich dann zwar noch mal für Dienstag und Mittwoch, für Donnerstag blieben aber alle bei der Sonnenvorhersage - und zwar 9 Stunden, von morgens bis abends. Und jetzt das: http://www.webkamery-krkonose.cz/cs/kamery/index/id/68-erlebachova-bouda-ii


Mittwoch, 27. Februar 2013

Winter-Depression, Trübsinn und erste Hoffnungen...

Es ist amtlich - nicht nur wir haben das Gefühl, sondern es stimmt tatsächlich - es ist der dunkelste und trübste Winter, der jemals aufgezeichnet wurde. Es ist wie verhext - da zeigte der Wetterbericht vergangene Woche für diesen Dienstag bis Freitag schönes Wetter im Riesengebirge an - und was ist? Natürlich sitzt Ralph im dicksten Nebel! Tolle Bilder sind möglich: grauer Schnee vor grauem Hintergrund. Das wird den Zuschauer vom Hocker reißen....



Freitag, 15. Februar 2013

Unverhoffter Besucher beim Technik-Test

Heute morgen im eigenen Garten - das grausige Wetter erlaubt es, die neu gekaufte Zeitraffer-Einrichtung zwischen zwei Schneeschauern draußen zu testen. Dazu sitzt ein digitale Fotokamera auf einem dreh- und schwenkbaren Stativkopf, der sich programmiert in einer bestimmten Zeit von A nach B dreht und bei jedem Schritt ein Foto macht. Daraus wird dann später ein bewegter Zeitraffer gerechnet, der wie ein Schwenk aussieht.
Beim Durchschauen des Schwenks tauchten aber plötzlich "Dreckflecken" im Bild auf. Also zurück, schrittweise gucken, was da los ist. Eine neugierige Kohlmeise war es, die immer wieder durch die einzelnen Bilder flog:



Die Fotos wurden mit Blende 8 und 1/200 sec. gemacht, deshalb auch die "künstlerische Unschärfe". Was wäre das schön, wenn sich alle Tiere mal ferngesteuert fotografieren bzw. filmen ließen - ich könnte bei diesem Wetter gleich im Bett bleiben ;-)).


Dienstag, 12. Februar 2013

Seltener Gast aus eisiger Kälte

Auf den ersten Blick sieht er aus wie ein "stinknormaler" Mäusebussard - aber der Blick auf seine Beine verrät hier schon - es ist sein seltenerer Verwandter, der - ganz treffend wegen der Federn an den Beinen - Raufussbussard genannt wird.

Wir haben ihn zusammen mit dem Mäusebussard an einem toten Damwild filmen können:

Freitag, 8. Februar 2013

Apfelfreie Zone....

So sieht der Tag aus, wenn wir nicht filmen können. Auf der einen Seite badet eine Lachmöwe in Zeitlupe, auf der anderen Seite werden Internetseiten nach Infos durchsucht...

Donnerstag, 7. Februar 2013

Endlich wieder Sonne!

Die Älteren unter uns erinnern sich noch - das gelbe Ding da gestern am Himmel, der zu allem Überfluss auch noch eine blaue Farbe angenommen hatte, das nennt man - Sonne. Endlich nach gefühlten drei Monaten gab es mal wieder einen Tag, der fast von morgens bis abens wolkenlos war.
Zeit für uns, überwinternden Lachmöwen bei der Morgentoilette zuzuschauen - natürlich wieder mit der Zeitlupen-Kamera. Erst bei 10-facher Zeitlupe zeigt sich die Ästhetik der Bewegungen.

video

Dienstag, 5. Februar 2013

The art of high-speed

Es ist nicht gerade einfach, mit Zeitlupen-Kameras draußen bei Eis und Schnee zu arbeiten - aber wenn dann solche Bilder dabei herauskommen, dann hat sich der ganze Aufwand doch wieder mal gelohnt:
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Je knapper die Nahrung, umso erbitterter wird die Beute auch verteidigt:

Freitag, 1. Februar 2013

Warum Tierfilmer meist Männer sind....

...hat eine ganz einfache biologische Ursache. Nicht, weil wir Männer besser mit der Kamera sind, oder etwa geduldiger oder einfühlsamer bei den Tieren. Nein, ganz einfach: Beim stundenlangen Warten in Verstecken und Tarnzelten - in denen man manchmal auch zu zweit oder dritt sitzt - regt sich nach gewisser Zeit ein gewisses menschliches Bedürfnis. Vor allem im Winter, wenn man sich nach und nach einen guten Liter Kaffee eingeflößt hat, muss die Flüssigkeit ja nun auch irgendwann wieder heraus. Aber wie und wohin, wenn es auch noch ein bisschen würdevoll zugehen soll?
Da sind wir Männer doch biologisch bevorteilt, und sehr erfindungsreich, was ich auch bei Kollegen so gehört habe. Die einen machen es ganz rustikal und stellen sich einen Eimer mit ins Versteck, den sie dann liebevoll den "Sekteimer" nennen. Einfach, aber durchaus auch geruchsintensiv, nichts für empfindliche Nasen, eher was für tiefe Minusgrade. Andere gehen das Geruchsproblem mit mitgebrachten leeren Saftflaschen an - mit Schraubdeckel, und schon riecht nix mehr. Und wieder andere treiben es zur Profession und suchen Sanitätshäuser auf, wo sie Urinflaschen für teuer Geld erstehen. Das Prinzip ist das gleiche wie bei der Saftflasche.
Alles nicht schön, aber nötig, denn eines geht nicht - das Versteck irgendwann im Laufe des Tages verlassen. Denn dann bekommen die Tiere mit, dass sich da jemand versteckt, und das Versteck ist für den Tag, wenn nicht für die ganze Saison "verbrannt".