Mittwoch, 29. Mai 2013

Familienglück im Altarm

Bei Haubentauchers hat es Nachwuchs gegeben - wie bei allen Tieren in diesem Jahr mit reichlich Verspätung. Drei Junge hat dieses Paar ausgebrütet, die noch als Schutz vor Hechten und anderen Räubern von den Eltern huckepack getragen werden. Momentan werden meist Raupen gefüttert, die von den Bäumen des Elbe-Altarmes ins Wasser fallen.
Manchmal kommt einer der Altvögel aber auch schon mit einem Fisch - und dann sind die Kleinen gefordert.






Und wenn sich ein fremdes Männchen ins Revier des Pärchens wagt, versteht der Vater keinen Spaß - über und unter Wasser wird der Eindringling gejagt und so lange verprügelt, bis er das Weite sucht - und auch findet.


Dienstag, 28. Mai 2013

Mann, ist der dick, Mann....

Noch ein schöner Morgen - Sonnenschein satt. Also Tarnzelt, Stativ und Kamera einpacken und ab zum Eisvogel. Doch da erleben wir eine böse Überaschung...

Montag, 27. Mai 2013

Mittwoch, 8. Mai 2013

Hupende Luftmatratzen

Sie gehören für mich zu den unbeliebtesten Tieren, wenn ich sie filmen muss.
Zunächst muss ich die Ausrüstung in hüfttiefes Wasser der Qualmwassertümpel an der Elbe schleppen - und immer schön langsam und vorsichtig, denn bei jeder Erschütterung sind die Tierchen weg.
Dann sind sie gerade mal daumengroß und die absoluten Meister der Tarnung. Dagegen ist ein Bundeswehrsoldat in flecktarn so auffällig wie ein Leuchtturm in der Sahara. Und zu allem Überfluss geben sie dieses hupenartige "Huuuu huuuu" von sich, das durch das Aufblasen ihres Körpers und ihrer Schallblase entsteht und nicht durch einen direkten Ruf - was das Finden dieser kleinen Tarnkünstler noch zusätzlich erschwert.
Aber wenn man sie erst mal gefunden hat, die Rotbauchunken, dann sind einfach nur noch faszinierende Amphibien. Und ihr Rufen mit der Zeitlupenkamera aufgenommen (die trocken blieb) offenbart faszinierende Einblicke, wie das mit dem "Huuu huuu" wirklich funktioniert.
 Und derzeit ist ihr "Huuu huuu" an vielen naturnahen Tümpeln an Mittelelbe und Wendland zu hören.




Dienstag, 7. Mai 2013

Am Brutplatz der Kraniche

Heute morgen klingelte um 4 Uhr im Wendland der Wecker - man muss früh im Versteck sein, um den scharfen Augen der Kraniche zu entgehen, besonders, wenn es um den sensiblen Brutplatz geht. Unser Kranichpärchen, dass wir schon im vergangenen Jahr besucht hatten - damals hatte es am 1. Mai schon zwei Junge -, sitzt immer noch auf den Eiern.Ein langweiliger Job, der nur hin und wieder mal von einem neugierigen Eichelhäher unterbrochen wird.
Die prächtige Farbe der Kraniche ist übrigens ihre "Hochzeitstracht" - brütende Kraniche färben sich ihr Rückengefieder mit eisenoxidhaltigem Schlamm ein. Sie sind, wenn man so will, ein bisschen verrostet im Kreuz. So ist das halt bei Eltern....