Donnerstag, 5. Juli 2012

Trauer-Seeschwalben in Superzeitlupe

Die Jungen der Trauerseeschwalben am Altarm der Elbe bei Jerichow sind längst flügge, aber noch etwas unbeholfen - und faul. Die Eltern müssen den Nachwuchs ständig füttern. Wie sie das tun, zeigt nur die Superzeitlupe, denn die eleganten Seeschwalben brauchen dafür nur Zehntelsekunden...

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In 20-facher Zeitlupe, also mit 500 Bilder pro Sekunde, zeigt sich dann, dass die alte Seeschwalbe der jungen eine Libellenlarve bringt, die auf den Seerosenblättern das Altarms an warmen Morgenden zu tausenden schlüpfen.
Das Filmen mit der Highspeed-Kamera ist im nassen Schilf am Morgen nicht ganz einfach. Kamera, Stativ, dazu Kabel und Laptop müssen vor Ort gebracht werden - und das möglichst unauffällig, um die jungen Seeschwalben nicht von ihren Sitzwarten zu vertreiben. Die Bilder werden dann von der Kamera aufgenommen und müssen nach jeder Aufnahme auf dem Laptop zwischengespeichert werden.
Auf der Rückfahrt nach Hause werden diese Daten, die nur im RAW-Format vorliegen, dann in TIFFs verwandelt - eine stundenlange Prozedur, die für die Rückfahrt gerade richtig ist.

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