Die Schellenten sind derzeit an den Altarmen der Elbe wunderbar zu beobachten. Die prächtig gefärbten Männchen lassen sich bei der Werbung um die Weibchen etwas Besonderes einfallen - sie werfen für ihren schnarrenden Balzpfiff nicht nur den Kopf in den Nacken, sondern auch die Füße nach hinten und lassen das Wasser dabei hochplatschen.
Die Ornithologen nennen so etwas "Intrumentallaute", wenn die Töne nicht mit der Stimme erzeugt werden. So stellen die Schellenten-Erpel den Enten sozusagen mit "Pauken und Trompeten" hinterher. Dieses Bild ist das der Video-Timeline entnommen, daher die leichte Unschärfe bei 1/50 sec.; aber es gibt auch etwas von der Dynamik wider, die die Schell-Erpel in die Balz legen.
Dienstag, 30. April 2013
Samstag, 27. April 2013
Kraniche ganz entspannt
Beim Sichten des Riesenhaufens Archivmaterial sind wir jetzt bei den Bildern der Kraniche angekommen, die schon seit einiger Zeit an der Elbe auf den Eiern sitzen.
Die meisten Vogelfreunde kennen die großen Schreitvögel ja vom Zug, wo sie in großen Zügen am Himmel vorbei schweben oder auf Maisäckern stehen und sich die Bäuche für den Weiterflug in den Norden füllen. Am Brutplatz aber können die wenigsten zuschauen - verständlich, denn die Vögel sind äußerst scheu und misstrauisch; schnell wird so ein Brutplatz aufgegeben, wenn es dort zu Störungen kommt. Wir filmen deshalb aus vorbereiteten Verstecken, die dort teilweise schon seit Monaten stehen.
Dann heißt es morgens um 3 Uhr rein ins Versteck und warten. Belohnt wird die Mühe dann mit einziartigen Bildern von ganz entspannten Kranichen, die am Brutplatz ihren Hochzeitstanz vorführen, manchmal nur 4 Meter entfernt an der Kamera vorbeigehen und uns am Schauspiel ihrer Paarung teilhaben lassen.
Nur selten haben wir die Gelegenheit, das als reiner Zuschauer zu genießen, denn diese Bilder müssen konzentriert gedreht werden; es darf nichts schiefgehen, denn solches Verhalten sehen wir nicht wieder in diesem Jahr. Oder beim nächsten Mal ist das Wetter mies und die Farben nicht mehr so schön.
Aber spätestens beim Sichten des Materials ist die Wahnsinns-Stimmung wieder da, die da herrschte an diesem eiskalten Morgen im Moor.
Die meisten Vogelfreunde kennen die großen Schreitvögel ja vom Zug, wo sie in großen Zügen am Himmel vorbei schweben oder auf Maisäckern stehen und sich die Bäuche für den Weiterflug in den Norden füllen. Am Brutplatz aber können die wenigsten zuschauen - verständlich, denn die Vögel sind äußerst scheu und misstrauisch; schnell wird so ein Brutplatz aufgegeben, wenn es dort zu Störungen kommt. Wir filmen deshalb aus vorbereiteten Verstecken, die dort teilweise schon seit Monaten stehen.
Dann heißt es morgens um 3 Uhr rein ins Versteck und warten. Belohnt wird die Mühe dann mit einziartigen Bildern von ganz entspannten Kranichen, die am Brutplatz ihren Hochzeitstanz vorführen, manchmal nur 4 Meter entfernt an der Kamera vorbeigehen und uns am Schauspiel ihrer Paarung teilhaben lassen.
Nur selten haben wir die Gelegenheit, das als reiner Zuschauer zu genießen, denn diese Bilder müssen konzentriert gedreht werden; es darf nichts schiefgehen, denn solches Verhalten sehen wir nicht wieder in diesem Jahr. Oder beim nächsten Mal ist das Wetter mies und die Farben nicht mehr so schön.
Aber spätestens beim Sichten des Materials ist die Wahnsinns-Stimmung wieder da, die da herrschte an diesem eiskalten Morgen im Moor.
Freitag, 26. April 2013
Lerchensporn in voller Blüte
Die fantastischen Auwälder der Mittelelbe, wo Europas letzte und größte Auwälder liegen, sind jetzt auch endlich in Frühlingsstimmung - der Lerchensporn steht in voller Blüte. Die Frühblüher sind beliebte Nahrungsquellen für die ersten Insekten des Jahres wie Erdhummeln. Die haben sich allerdings einen Trick einfallen lassen, um an den begehrten Nektar ganz hinten im Sporn zu kommen: Mit ihrem kräftigen Rüssel stoßen die Hummeln ein Loch in die Tülle und umgehen damit das Bestäuben des Lerchensporns - so hatte sich die Natur das sicher nicht gedacht...
Da wir die Bilder mit der Highspeed-kamera gemacht haben, um den Hummelflug noch schön drehen zu können, konnten wir einige Bilder aus der "Timeline" herauskopieren, wo die Hummeln in "Action" sind.
Da wir die Bilder mit der Highspeed-kamera gemacht haben, um den Hummelflug noch schön drehen zu können, konnten wir einige Bilder aus der "Timeline" herauskopieren, wo die Hummeln in "Action" sind.
Freitag, 19. April 2013
Die Birkhähne balzen!
Heute morgen klingelte um 2.10 Uhr der Wecker, denn wir mussten um 3 Uhr im Versteck am Balzplatz der Birkhähne sein. Auf den Arenen, wo sich die Männchen treffen und mit Kämpfen, Luftsprüngen, Zischen und Fauchen um die Aufmerksamkeit der holden Hühnerschar buhlen, liegt im Gebirge jetzt noch Schnee. Das Licht war perfekt, fünf Hähne waren für gut zwei Stunden auf dem Platz - morgen früh sitzen wir wieder dort an. Dann werden wir den Fokus auf Zeitlupenaufnahmen von kämpfenden Hähnen legen.
Mittwoch, 17. April 2013
Schlaflos in Amsterdam
Heute morgen war die Nacht um 3 Uhr zu Ende, zack-zack ging es zum Flughafen nach Hannover; jetzt ist es 8 Uhr und wir warten in Amsterdam auf unseren Anschlussflug in gut zwei Stunden.
Für die kommenden 7 Tage werden wir unterwegs sein, um die Birkhahnbalz zu drehen. Wenn wir Glück haben, werden wir auch noch balzende Schellenten und Kraniche vor die Kamera bekommen. Wir halten Euch auf dem Laufenden.....
Für die kommenden 7 Tage werden wir unterwegs sein, um die Birkhahnbalz zu drehen. Wenn wir Glück haben, werden wir auch noch balzende Schellenten und Kraniche vor die Kamera bekommen. Wir halten Euch auf dem Laufenden.....
Montag, 15. April 2013
Die Blaumänner sind los!
Endlich ist es soweit - die Moorfroschbalz hat begonnen, dieses Jahr wegen des langen Winters mit großer Verspätung. Aber dafür waren gestern und heute alle Männchen an der Elbe bei Dessau schon richtig blau. Und in einer Woche ist der ganze Spuk schon wieder vorbei....
Goldene Gefahr - Frühblüher schießen aus dem Boden....
Endlich, endlich, endlich. Der Frühling ist da - und wir wissen gar nicht, wo und was wir zuerst filmen sollen. Die Frühblüher wie Scharbockskraut, Buschwindröschen oder Huflattich schießen innerhalb weniger Tage mehr oder weniger "in voller Blüte" aus dem Boden, die Amphibien wandern, die Vögel balzen und brüten.
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